Die Gärten

Erfreuen Sie sich am Kontrast zwischen der rohen Kraft des aktiven Vulkans Sakurajima und den entspannenden, fast fünf Hektar großen traditionellen Gärten. Entdecken Sie friedvolle Teiche, sprudelnde Bäche, geheimnisvolle Heiligtümer, Teezimmer, einen Bambushain sowie einen Bergwanderweg mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die Bucht und den Vulkan.

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Flammofen

Die Samurai stützen sich auf Bilder aus einem niederländischen Lehrbuch und kombinierten traditionelle japanische Handwerkskunst mit westlichen Wissen, um einen 20 m hohen Ofen zu errichten, mit dem Eisen geschmolzen wurde, um Geschütze zu fertigen.

Haupteingang

Dieses Tor wurde 1895 als neuer Eingang zu den Gärten errichtet. Das im Yakuimon-Stil errichtete Tor besteht aus Kampferholz. Unter dem Giebeldach befindet sich das Wappen der Familie Shimadzu.

Zinntor

Dieses Tor mit seinem Dach aus Kagoshima-Zinn war der ursprüngliche Haupteingang zu den Gärten. Nur das Oberhaupt und seine Erben durften durch dieses Tor schreiten, während sich alle anderen Familienmitglieder mit einem anderen Tor in der Nähe begnügen mussten.

Springender Löwe-Laterne

Diese riesige, im Jahr 1884 errichtete Laterne ist die größte der Laternen im Garten. Auf der Spitze der Laterne reckt ein chinesischer Wächterlöwe seine Hinterläufe in die Luft.

Schildkrötenfelsen

Dieser Felsen soll an eine Schildkröte erinnern, die mit dem Kopf nach links blickt und deren langer moosiger, nach rechts weisender Schwanz über die Rückseite des Panzers hervorragt. In der chinesischen Mythologie heißt es, dass Schildkröten 10.000 Jahre alt werden. Daher sind sie ein Symbol für ein langes Leben.

Kranichlaterne

Diese einem Kranich mit ausgestreckten Flügeln nachgebildete Laterne war dank eines Experiments von Shimadzu Nariakira 1857 die erste Gaslampe Japans.

Bogakuro-Pavillon

Dieser Pavillon wurde für die Bewirtung bedeutender Gäste genutzt. Er war ein Geschenk des Königs von Ryukyu, das Anfang des 17. Jahrhunderts als Tribut an die Provinz Satsuma entrichtet wurde.

Senjingan

3.900 Menschen waren 1814 drei Monate lang damit beschäftigt, diese elf Meter hohen Figuren in die Felswand zu hauen. Das Hinterlassen von Schriftzeichen in Felsen ist ein chinesischer Brauch, der in einem japanischen Garten nur selten anzutreffen ist.

Kyokusui-Garten

Dieser Garten mit seinem kleinen gewundenen Bach wurde angelegt, um die eleganten Kyokusui-no-en-Dichterlesungen zu veranstalten. Jeder Teilnehmer verfasste ein Gedicht, bevor im Bach ein Becher voller Sake vorbeigetrieben kam.

Oniwa-Schrein

Ende des 19. Jahrhunderts wurden dreizehn Schreine aus den verschiedenen Residenzen der Shimadzu-Familie nach Sengan-en verlegt und zu einem einzigen Schrein vereint, der als einer der glückbringendsten von Sengan-en gilt.

Konan-Bambushain

1736 importierte Shimadzu Yoshitaka zwei chinesische Moso-Bambusstiele über die Ryukyu-Inseln nach Japan. Der Bambus wurde hier in Sengan-en angepflanzt und fand schließlich in ganz Japan Verbreitung.

Katzenschrein

Beten Sie an einem der wenigen Katzenschreine Japans für die Gesundheit Ihrer Freunde auf vier Pfoten. Erfahren Sie, warum die Shimadzu ihre Katzen als die „Götter der Zeit“ bezeichneten.

Das Haus

Besuchen Sie das von Generationen der Shimadzu-Familie wertgeschätzte Haus, und genießen Sie den privaten Blick über die Gärten, auf die Kinko-Bucht und den aktiven Vulkan Sakurajima. Erfahren Sie mehr über den Lebensstil des Prinzen Shimadzu Tadayoshi, und erleben Sie, wie angesehene Gäste in Sengan-en empfangen wurden.

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Sengan-en erkunden

Egal, ob Sie uns zum ersten Mal besuchen oder bereits ein erfahrener Veteran sind: In Sengan-en gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Werfen Sie einen Blick auf unsere empfohlenen Routen.